SC Bern bezwingt ZSC Lions mit 3:0 – Maurer hält dicht
Die Frauen des SC Bern feiern in der PostFinance Women’s League einen wichtigen Heimsieg. Gegen die ZSC Lions gewinnen die Bernerinnen am Samstag, 10. Oktober 2026, mit 3:0. Maela Mosimann, Lea MacLeod und Sophie Hudson erzielen die Tore. Nationaltorhüterin Saskia Maurer bleibt ohne Gegentreffer und wird zur entscheidenden Figur einer umkämpften Begegnung.
Vor heimischem Publikum geht Bern in der 15. Minute durch Maela Mosimann in Führung. Im zweiten Drittel erhöht Lea MacLeod nach 30 Minuten auf 2:0. Die Zürcherinnen kommen ebenfalls zu guten Möglichkeiten, scheitern jedoch wiederholt an Maurer. Erst in der 59. Minute sorgt Sophie Hudson in doppelter Überzahl mit dem dritten Berner Treffer für die endgültige Entscheidung.
Der Erfolg stärkt die Position der Bernerinnen im Kampf um die vorderen Tabellenplätze. Nach sechs Meisterschaftsspielen besitzt der SC Bern zwölf Punkte und liegt auf Rang vier. Die ZSC Lions können die Niederlage am Sonntag mit einem 8:0 gegen Neuchâtel teilweise korrigieren. Am Mittwoch empfangen die Zürcherinnen den EV Zug, während Bern am Donnerstag bei Tabellenführer Fribourg-Gottéron antritt.
Mosimann bringt Bern in Führung
Die Begegnung zwischen Bern und den ZSC Lions verspricht bereits vor dem ersten Bully Spannung. Beide Mannschaften verfügen über internationale Erfahrung und wollen sich in der Spitzengruppe etablieren.
Die Bernerinnen erwischen den besseren Start. Maela Mosimann bringt das Heimteam in der 15. Minute mit 1:0 in Führung.
Die Zürcherinnen versuchen zu reagieren, finden jedoch zunächst keine Lösung gegen die gut organisierte Defensive.
MacLeod erhöht im Mitteldrittel
Im zweiten Abschnitt bleibt das Spiel umkämpft. Beide Mannschaften kommen zu Möglichkeiten, doch Bern zeigt sich im Abschluss effizienter.
In der 30. Minute erzielt Lea MacLeod das 2:0.
Die Führung verschafft den Gastgeberinnen etwas Sicherheit. Allerdings geben sich die Zürcherinnen keineswegs geschlagen.
Mehrfach tauchen ZSC-Spielerinnen alleine vor Saskia Maurer auf. Die Nationaltorhüterin verhindert mit wichtigen Paraden den Anschlusstreffer.
Maurer stoppt die Zürcher Offensive
Die Torhüterin wird zur zentralen Figur des Berner Erfolgs.
Die ZSC Lions vergeben im Verlauf der Partie fünf gute Möglichkeiten alleine vor Maurer.
Auch im Überzahlspiel gelingt den Gästen kein Treffer.
Besonders bitter für Zürich ist eine fünfminütige Überzahl im Schlussdrittel. Nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Lea MacLeod bietet sich eine grosse Chance, wieder ins Spiel zurückzufinden.
Die Zürcherinnen können die personelle Überlegenheit jedoch nicht nutzen.
Maurer bleibt aufmerksam und sichert ihrer Mannschaft den Shutout.
Die Torhüterin gehört auch zum Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft. Ihre Erfahrung ist für den SC Bern gerade in engen Spielen von grosser Bedeutung.
Hudson entscheidet die Partie
In der Schlussphase versuchen die Zürcherinnen nochmals, Druck aufzubauen.
Bern lässt sich jedoch nicht mehr aus dem Konzept bringen.
In der 59. Minute fällt die endgültige Entscheidung: Sophie Hudson trifft bei fünf gegen drei zum 3:0.
Damit sorgen drei verschiedene Torschützinnen für den deutlichen Heimerfolg.
Das Resultat fällt klar aus, obwohl die Gäste durchaus Möglichkeiten besitzen. Bern überzeugt vor allem durch die konsequentere Chancenverwertung und eine starke Torhüterleistung.
Bern gewinnt ein wichtiges Direktduell
Für die Bernerinnen ist es der vierte Sieg im sechsten Meisterschaftsspiel.
Nach dem 1:3 gegen den EV Zug Ende September gelingt die gewünschte Reaktion gegen einen weiteren Konkurrenten aus der oberen Tabellenhälfte.
Bern präsentiert sich defensiv stabil. Mit neun Gegentoren aus sechs Partien gehört die Mannschaft in dieser Hinsicht zu den stärkeren Teams der Liga.
Auch die auf sieben Mannschaften verkleinerte Women’s League sorgt dafür, dass direkte Duelle im Kampf um die besten Positionen zusätzlich an Bedeutung gewinnen.
Zürich reagiert am Sonntag deutlich
Die ZSC Lions müssen die Niederlage zunächst verdauen, erhalten jedoch bereits einen Tag später die Gelegenheit zur Wiedergutmachung.
Diese nutzen sie eindrucksvoll.
Gegen die Neuchâtel Hockey Academy gewinnen die Zürcherinnen am Sonntag mit 8:0.
Damit verbessert sich die Mannschaft auf elf Punkte aus sieben Spielen und bleibt in Schlagdistanz zu Bern.
Für die Bernerinnen steht am Donnerstag, 15. Oktober, das Auswärtsspiel bei Fribourg-Gottéron auf dem Programm.
Dort wartet die aktuelle Tabellenführerin, die am Wochenende sowohl Davos als auch Zug deutlich bezwingen konnte.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert