ZSC Lions feiern 8:0-Kantersieg gegen Neuchâtel

Die ZSC Lions Frauen reagieren eindrucksvoll auf ihre Niederlage beim SC Bern. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, gewinnen die Zürcherinnen in der Swiss Life Arena gegen die Neuchâtel Hockey Academy mit 8:0. Fanny Rask erzielt drei Treffer, Bri Eid trifft doppelt. Mit 46:14 Schüssen und einer starken Leistung im Überzahlspiel lassen die Gastgeberinnen keine Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen.

Nur einen Tag nach dem 0:3 in Bern präsentiert sich die Mannschaft von Trainerin Angela Taylor deutlich verbessert. Die Zürcherinnen spielen schnell nach vorne, setzen Neuchâtel früh unter Druck und nutzen ihre Chancen konsequent. Neben Rask und Eid treffen Anja Trummer, Chloé Aurard-Bushee und Noemi Molag. Drei der acht Tore fallen in Überzahl.

Für die ZSC Lions ist es bereits der zweite deutliche Saisonerfolg gegen Neuchâtel. Im September hatten die Zürcherinnen auswärts mit 7:0 gewonnen. Nach beiden Begegnungen steht damit ein Torverhältnis von 15:0. Die Lions sammeln wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenplätze, während Neuchâtel weiterhin auf den ersten Zähler wartet.

SWISSHOCKEY.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Resultat: ZSC Lions Frauen – Neuchâtel Hockey Academy 8:0.
Torschützinnen: Rask (3), Eid (2), Trummer, Aurard-Bushee und Molag.
Schussverhältnis: 46:14 für die Zürcherinnen.
Powerplay: Drei Zürcher Tore bei numerischer Überlegenheit.
Saisonvergleich: Beide Direktduelle gehen mit insgesamt 15:0 an die Lions.
Was das bedeutet
Zürich meldet sich nach der Niederlage in Bern mit einem überzeugenden Heimsieg zurück. Das nächste Spiel gegen den EV Zug wird zum deutlich anspruchsvolleren Gradmesser. Neuchâtel trifft im nächsten Direktduell der unteren Tabellenregion auf Lausanne.

Rask führt die Zürcher Offensive an

Fanny Rask steht beim deutlichen Heimerfolg im Mittelpunkt. Die schwedische Angreiferin erzielt drei Tore und übernimmt damit eine entscheidende Rolle im Zürcher Angriffsspiel.

Auch Bri Eid erwischt einen erfolgreichen Nachmittag. Sie trifft zweimal und trägt wesentlich zum klaren Resultat bei.

Anja Trummer, Chloé Aurard-Bushee und Noemi Molag sorgen mit ihren Treffern dafür, dass sich die offensive Ausbeute auf mehrere Spielerinnen verteilt.

Die Gastgeberinnen kombinieren zielstrebig und gelangen immer wieder gefährlich vor das Neuenburger Tor.

Angela Taylor stellt die Linien um

Nach dem enttäuschenden Auftritt gegen Bern nimmt ZSC-Trainerin Angela Taylor Veränderungen an ihren Sturmformationen vor.

Fanny Rask spielt im Zentrum mit Lisa Rüedi und der wiedergenesenen Laelia Huwyler an den Flügeln. Für Huwyler ist es der zweite Einsatz nach ihrer Rückkehr.

Hannah Estermann bildet eine Linie mit Chloé Aurard-Bushee und Nora Harju. Jana Peter führt die Formation mit Giulia Romerio und Sara Bachmann an.

Die vierte Linie besteht aus Sarina Ochsner, Noemi Molag und Enya Frolik.

Die Umstellungen zeigen Wirkung. Zürich tritt wesentlich entschlossener auf als noch am Vortag und entwickelt über sämtliche Formationen offensiven Druck.

Überzahlspiel macht den Unterschied

Einen erheblichen Anteil am deutlichen Ergebnis besitzt das Zürcher Powerplay.

Drei Treffer erzielen die Lions bei personeller Überlegenheit. Zweimal profitieren sie sogar von einer doppelten Überzahl.

Neuchâtel erschwert sich die Aufgabe mit zahlreichen Strafen. Die Gäste kassieren fünf kleine und eine fünfminütige Strafe sowie weitere Disziplinarstrafen.

Die Zürcherinnen bleiben dagegen während der gesamten Begegnung ohne Strafminute.

Das macht sich im Spielrhythmus bemerkbar: Während Neuchâtel wiederholt in Unterzahl verteidigen muss, kann Zürich seine Angriffe aufrechterhalten.

46:14 Schüsse zeigen die Überlegenheit

Wie deutlich die Kräfteverhältnisse sind, zeigt das Schussverhältnis.

46 Abschlüsse der ZSC Lions stehen lediglich 14 Versuchen der Neuenburgerinnen gegenüber.

Die Gastgeberinnen bestimmen über weite Strecken das Tempo und gewinnen die entscheidenden Zweikämpfe.

Neuchâtel findet kaum Möglichkeiten, die Zürcher Defensive länger unter Druck zu setzen.

Für die Torhüterin der Lions bedeutet das einen vergleichsweise ruhigen Nachmittag, den sie ohne Gegentreffer beendet.

Eine klare Reaktion auf das Spiel in Bern

Am Samstag hatte Zürich beim SC Bern mit 0:3 verloren. Besonders die mangelnde Chancenverwertung war dort zum Problem geworden.

Gegen Neuchâtel sieht das völlig anders aus.

Die Zürcherinnen spielen mutiger, nutzen ihre Räume besser und verwandeln ihre Möglichkeiten deutlich konsequenter.

In der auf sieben Teams verkleinerten Women’s League ist jeder Punkt im Kampf um eine günstige Ausgangslage für die entscheidende Saisonphase wertvoll.

Zürich besitzt nach sieben Begegnungen elf Zähler und bleibt in Reichweite der vorderen Tabellenplätze.

Zug und Lausanne warten

Bereits am Mittwoch, 14. Oktober, erwartet die ZSC Lions Frauen eine deutlich schwierigere Aufgabe.

Dann kommt der amtierende Meister EV Zug in die Swiss Life Arena.

Die Zugerinnen mussten zuletzt eine klare 1:6-Niederlage gegen Fribourg-Gottéron hinnehmen und wollen ebenfalls eine Reaktion zeigen.

Neuchâtel spielt am Donnerstag auswärts gegen Lausanne HC Féminin.

Für beide Mannschaften bietet dieses Duell die Gelegenheit, wichtige Punkte im unteren Tabellenbereich zu sammeln.

AKTUELLER STAND
PostFinance Women’s League 2026/27
12. Oktober 2026 · Nach den Wochenendspielen
Rang / Team Sp. Diff. Pkt.
1. Fribourg-Gottéron 7 +16 18
2. HC Davos Ladies 8 +1 16
3. EV Zug 6 +7 12
4. SC Bern 6 +7 12
5. ZSC Lions 7 +14 11
6. Lausanne HC 6 -20 0
7. Neuchâtel Hockey Academy 6 -25 0

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert