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Schmid vor letztem Panthers-Test – Chance im Goalie-Duell

Akira Schmid steht bei den Florida Panthers vor dem letzten Test vor dem NHL-Saisonstart. Der Schweizer überzeugte bei seiner Panthers-Premiere gegen Carolina mit 12 Paraden bei 13 Schüssen und einer Fangquote von 92,3 Prozent. Am Samstag empfängt Florida zum Abschluss der Vorbereitung Tampa Bay – danach fällt der Fokus endgültig auf das Goalie-Duell mit Jacob Markstrom. Schmid wurde beim 3:2 nach Penaltyschiessen verlorenen Test gegen Carolina zur Spielmitte für Markstrom eingewechselt. Nur Justin Robidas bezwang den 26-jährigen Berner während der regulären Spielzeit. Im Schlussdrittel und in der Verlängerung blieb Schmid ohne Gegentor. Beim 5:3-Sieg am Donnerstag gegen Tampa Bay wurde er danach geschont. Florida bestreitet am Samstag um 18.00 Uhr Ortszeit den letzten Vorbereitungstest erneut gegen die Lightning. Schon am Dienstag beginnt die Regular Season auswärts beim amtierenden Stanley-Cup-Champion Carolina. Für Schmid geht es darum, sich nach seinem Wechsel von Vegas möglichst früh viel Einsatzzeit hinter Markstrom zu verdienen.

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Josi wird geschont – Nashville vor letztem Test

Roman Josi hat beim spektakulären 5:6 der Nashville Predators gegen die Carolina Hurricanes nicht gespielt. Der Schweizer Captain wurde nach seinem starken ersten Preseason-Einsatz gegen Tampa Bay geschont. Für Nashville bleibt nun nur noch ein Vorbereitungsspiel, bevor am 1. Oktober gegen Minnesota die neue NHL-Saison beginnt. Die Predators sahen gegen den amtierenden Stanley-Cup-Champion lange wie der sichere Sieger aus. Nashville führte im zweiten Drittel bereits mit 5:1, nachdem Vitali Pinchuk, Cole O’Hara, Jonathan Marchessault, Adam Edstrom und Jack Drury getroffen hatten. Danach brach das Team von Andrew Brunette jedoch ein und musste noch fünf Gegentore hinnehmen. Josi gehörte diesmal nicht zum Aufgebot. Der 36-jährige Berner hatte zwei Tage zuvor beim 3:2 nach Verlängerung gegen Tampa Bay sein erstes Vorbereitungsspiel absolviert und dabei sofort einen Assist sowie 25:54 Minuten Eiszeit verbucht. Über Josis gelungenen ersten Preseason-Auftritt gegen die Lightning haben wir bereits berichtet.

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Biel jagt SCB-Goalie von Burg – auch Ambri interessiert

Der EHC Biel arbeitet bereits intensiv an seiner Goalieplanung für die Saison 2027/28. Nach Informationen von swisshockey.ch zeigen die Seeländer grosses Interesse an Christof von Burg vom SC Bern. Gleichzeitig bleibt auch Philip Wüthrich vom HC Ambri-Piotta ein Thema – klar ist: Biel möchte sich nach aktuellem Stand einen der beiden Schweizer Torhüter sichern. Von Burgs Vertrag beim SC Bern läuft nach dieser Saison aus. Der 25-Jährige gehört 2026/27 zum Berner Goalie-Team und hat bei seinem ersten National-League-Einsatz bereits überzeugt. Gleichzeitig ist seine Zukunft in Bern offen, denn der SCB hat mit Connor Hughes bereits einen weiteren Torhüter langfristig verpflichtet. Hughes unterschrieb in Bern einen Fünfjahresvertrag. Auch Ambri verfolgt die Situation um von Burg. Für die Leventiner wäre der SCB-Goalie allerdings vor allem dann eine ernsthafte Option, wenn Philip Wüthrich die ihm vorliegende Vertragsverlängerung nicht annimmt. Ambri möchte grundsätzlich mit seinem aktuellen Stammtorhüter weitermachen, während Biel sowohl Wüthrich als auch von Burg auf der Liste hat.

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Ambri bangt erneut um Järventie vor dem Spitzenkampf gegen den ZSC

Der HC Ambri-Piotta muss vor dem Heimspiel gegen die ZSC Lions erneut um Roby Järventie bangen. Der finnische Stürmer fehlte am Donnerstag im Training und gilt für den Spitzenkampf am Freitagabend als fraglich. Besonders bitter: Järventie hatte Ambri erst am Dienstag in Biel mit seinem Treffer in der 59. Minute zum 4:3-Sieg geschossen. Järventie nahm am Donnerstagmorgen nicht am Mannschaftstraining teil. Bereits am Montag hatte der 24-Jährige gefehlt, bevor er in Biel dennoch eingesetzt wurde und dort zum Matchwinner avancierte. Ebenfalls nicht voll trainieren konnten Daniele Grassi und Inti Pestoni, wobei Pestoni zumindest beim Aufwärmen der Torhüter auf dem Eis stand. Trainer Jussi Tapola hat vorsorglich bereits eine mögliche Variante ohne Järventie getestet. Diego Kostner rückte im Training an die Seite von Nate Schnarr und Tommaso De Luca. Für Ambri wäre ein Ausfall des Finnen sportlich durchaus relevant: Järventie steht nach vier Meisterschaftsspielen bei sechs Skorerpunkten und gehört damit zu den offensiv auffälligsten Spielern der Leventiner.

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Biasca kämpft in Boston weiter um seinen NHL-Platz

Attilio Biasca bleibt im Trainingscamp der Boston Bruins voll im Rennen um einen Platz im NHL-Kader. Der 23-jährige Schweizer trainierte zuletzt weiterhin mit der Gruppe der NHL-Organisation und erhält in der Vorbereitung Gelegenheit, sich neben etablierten und jungen Spielern zu zeigen. Nach seiner starken Saison mit Fribourg-Gottéron und dem Zweijahresvertrag in Boston steht Biasca vor dem bislang wichtigsten Schritt seiner Karriere. Biasca unterschrieb im Juni einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28 mit einem jährlichen NHL-Cap-Hit von 980'000 Dollar. In der vergangenen Saison hatte er für Fribourg-Gottéron in 45 National-League-Spielen 15 Tore und zwölf Assists erzielt und mit den Freiburgern den ersten Schweizer Meistertitel der Klubgeschichte gewonnen. Der Schweizer ist inzwischen vom Rookie-Camp ins reguläre Trainingscamp der Bruins vorgerückt. Noch am Mittwoch trainierte er in Gruppe B gemeinsam mit Spielern wie Lukas Reichel, Riley Duran und weiteren Kandidaten, die um Rollen innerhalb der Organisation kämpfen. Damit ist Biascas NHL-Traum weiterhin konkret, auch wenn die Konkurrenz um die letzten Kaderplätze gross ist.

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Nächster Rückschlag für Biel – Lias Andersson verletzt

Der EHC Biel muss den nächsten personellen Rückschlag verkraften. Lias Andersson hat sich am Dienstag beim 3:4 gegen den HC Ambrì-Piotta eine Unterkörperverletzung zugezogen und musste die Partie vorzeitig beenden. Wie lange der schwedische Center ausfällt, ist derzeit noch offen – weitere medizinische Untersuchungen sollen Klarheit bringen. Der Ausfall trifft die Seeländer in einer ohnehin schwierigen personellen Phase. Bereits Jeff Skinner steht wegen einer Muskelverletzung nicht zur Verfügung, dazu befinden sich mit Niklas Blessing und weiteren Spielern zusätzliche Akteure im Bieler Lazarett. Nun fällt mit Andersson ein weiterer wichtiger Bestandteil der Offensive zumindest vorläufig weg. Der 27-Jährige gehört in dieser Saison zudem zum erweiterten Captain-Team des EHC Biel. Sportlich war Andersson ordentlich gestartet: In seinen ersten drei Meisterschaftsspielen sammelte er zwei Skorerpunkte – ein Tor und einen Assist. Besonders beim 4:2-Auftaktsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron spielte der Schwede eine wichtige Rolle.

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Ajoie verliert Jeremi Gerber für bis zu drei Monate

Der HC Ajoie muss mehrere Wochen auf Jeremi Gerber verzichten. Der 26-jährige Schweizer Stürmer hat sich im Spiel bei Genève-Servette am Unterkörper verletzt und fällt nach Angaben des Klubs voraussichtlich acht bis zwölf Wochen aus. Für die Jurassier ist das ein empfindlicher Rückschlag, denn Gerber war erst im Sommer vom Schweizer Meister Fribourg-Gottéron nach Porrentruy gewechselt. Gerber bestritt bislang erst zwei Meisterschaftsspiele für seinen neuen Klub. Die Verletzung zog er sich beim 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen in Genf zu. Dort feierte Ajoie seinen ersten Saisonsieg und bestätigte den deutlich verbesserten Eindruck der ersten Wochen, musste diesen Erfolg nun aber mit einem längerfristigen Ausfall bezahlen. Besonders bitter ist der Zeitpunkt, weil Gerber im neuen Ajoie-Kader nicht nur als Ergänzung vorgesehen ist. In unserer Saisonvorschau zum grossen Neustart beim HC Ajoie gehörte der frühere Gottéron-Stürmer bereits zum erweiterten Führungskreis. Nun muss Trainer Ville Peltonen für einen beträchtlichen Teil des Herbstes ohne ihn planen.

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Saisonende für Simon Ryfors – schwerer Schlag für Davos

Schwerer Rückschlag für den HC Davos: Simon Ryfors fällt für den Rest der Saison 2026/27 aus. Der 29-jährige Schwede hat sich beim Spiel gegen Fribourg-Gottéron einen Kreuzbandriss sowie eine Meniskusverletzung im Knie zugezogen. Damit verliert der HCD einen seiner wichtigsten Offensivspieler bereits nach wenigen Meisterschaftsrunden. Ryfors verletzte sich am Dienstag bei der 1:2-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Fribourg-Gottéron. Nach einem Check seines schwedischen Landsmanns Marcus Sörensen musste der Davoser Stürmer das Eis verletzt verlassen. Untersuchungen brachten nun die schwerwiegende Diagnose. Eine Rückkehr in dieser Saison ist nicht mehr möglich. Für Davos kommt der Ausfall in einer ohnehin schwierigen Phase. Die Bündner haben nach vier Meisterschaftsspielen erst einen Sieg gefeiert und müssen bereits rund sechs Wochen auf Verteidiger Nico Gross verzichten. Auf den Ausfall von Gross reagierte der HCD mit der Verpflichtung von Martin Gernát. Der langfristige Verlust von Ryfors trifft nun zusätzlich die Offensive.

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Lausanne wochenlang ohne Czarnik

Der Lausanne HC muss mehrere Wochen auf Austin Czarnik verzichten. Der 33-jährige Amerikaner wurde nach einer Handverletzung operiert und fällt voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus. Für die Waadtländer ist das ein schwerer Rückschlag, denn Czarnik war in der vergangenen Saison mit 51 Punkten aus 57 Meisterschaftsspielen der produktivste Lausanner. Die Verletzung zog sich Czarnik bereits am 15. September beim Saisonauftakt gegen den EV Zug zu. Medizinische Untersuchungen zeigten anschliessend, dass ein operativer Eingriff notwendig sein würde. Weil nach Angaben des Klubs kein Risiko bestand, die Verletzung durch weitere Einsätze zu verschlimmern, konnte der Center bis zu seiner Operation trotzdem für Lausanne auflaufen. Der Zeitpunkt ist für den LHC unangenehm. Nach Niederlagen gegen Zug und Fribourg reagierte Lausanne zuletzt mit Siegen gegen Ambrì und die SCL Tigers und hat sich damit sportlich stabilisiert. Nun verliert das Team eine zentrale Figur der Offensive ausgerechnet vor einem intensiven Programm mit mehreren Spielen innerhalb weniger Tage.

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Genève empfängt Meister Fribourg – Derby mit viel Druck

Genève-Servette empfängt am Freitagabend um 19.45 Uhr Fribourg-Gottéron zum Westschweizer Duell in Les Vernets. Beide Teams sind durchzogen in die neue National-League-Saison gestartet, Genève hat sich mit dem 4:2 gegen die Rapperswil-Jona Lakers zuletzt aber erstmals befreit. Fribourg reist als amtierender Meister mit fünf Punkten aus vier Spielen an. Die Genfer stehen nach vier Partien bei vier Punkten und einem Torverhältnis von 10:15. Auf die Niederlagen gegen Lugano, Ajoie und die ZSC Lions folgte am Dienstag endlich der erste Sieg. Fribourg kommt auf fünf Punkte und 10:10 Tore. Die Freiburger gewannen gegen Lausanne und zuletzt nach Penaltyschiessen in Davos. Damit treffen zwei Mannschaften aufeinander, von denen wir vor Saisonbeginn deutlich mehr erwartet haben. Genève-Servette haben wir auf Rang 6 eingestuft, Fribourg-Gottéron als Titelverteidiger auf Rang 4. Noch hat keines der beiden Teams seinen Rhythmus vollständig gefunden.

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Bern peilt dritten Sieg in Serie an – Ajoie kommt mit neuem Selbstvertrauen

Der SC Bern empfängt am Freitagabend um 19.45 Uhr den HC Ajoie in der PostFinance Arena. Nach dem 5:2 gegen Davos und dem 4:1 in Kloten wollen die Berner ihren dritten Sieg in Serie feiern. Ajoie reist allerdings mit deutlich mehr Widerstandskraft an als noch in der vergangenen Saison und hat aus den ersten vier Partien bereits fünf Punkte geholt. Bern steht nach drei Meisterschaftsspielen bei sechs Punkten und einem Torverhältnis von 12:8. Auf die 3:5-Auftaktniederlage bei den ZSC Lions folgten zwei überzeugende Reaktionen. Ajoie weist nach vier Partien 12:13 Tore auf und hat bereits gegen Genève-Servette sowie Kloten gewonnen. Nur gegen die ZSC Lions blieb das Team zuletzt ohne Punkt. Die Ausgangslage ist damit klar, aber keineswegs einseitig. Der SCB besitzt mehr individuelle Qualität und kommt mit zwei Siegen im Rücken, während Ajoie unter dem neuen Trainer Ville Peltonen deutlich stabiler und konkurrenzfähiger wirkt. Genau diese Entwicklung hatten wir bereits in unserer Saisonvorschau zum grossen Neustart beim HC Ajoie eingeordnet.

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Unerwarteter Spitzenkampf: Ambrì fordert den ZSC

In der Gottardo Arena kommt es am Freitagabend zu einem Spitzenkampf, den vor Saisonbeginn kaum jemand in dieser Konstellation erwartet hätte. Der HC Ambrì-Piotta empfängt um 19.45 Uhr als Tabellenzweiter den verlustpunktlosen Leader ZSC Lions. Während Zürich mit vier Siegen aus vier Spielen und dem Punktemaximum anreist, hat das stark verjüngte Ambrì bereits acht Punkte gesammelt. Die Zahlen machen die Ausgangslage besonders interessant. Der ZSC führt die National League mit 12 Punkten und einem Torverhältnis von 16:8 an. Ambrì folgt nach ebenfalls vier Partien mit acht Punkten und 14:12 Toren direkt dahinter. Die Zürcher haben sämtliche vier Meisterschaftsspiele gewonnen, die Leventiner drei ihrer bisherigen vier Partien – darunter zuletzt ein 4:3-Auswärtssieg in Biel. Damit trifft der grosse Favorit unserer Saisonprognose auf eine der bisherigen positiven Überraschungen. Die ZSC Lions haben wir vor Saisonbeginn auf Rang 1 eingestuft, während wir Ambrì mit seiner jungen Mannschaft einen deutlichen Schritt nach vorne und Rang 10 zugetraut haben. Nach vier Runden liegt das Team von Jussi Tapola deutlich über dieser Prognose.

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Ambrìs Schulden richtig einordnen

Beim HC Ambrì-Piotta sorgen Berichte über eine konsolidierte Verschuldung von gegen 30 Millionen Franken für Schlagzeilen. Die Summe ist ernst zu nehmen, sie darf aber nicht mit einem über Jahre angehäuften Verlust des Eishockeybetriebs gleichgesetzt werden: Ein grosser Teil hängt mit der Finanzierung der Gottardo Arena zusammen. Hinzu kommen noch Covid-Kredite und weitere Verpflichtungen. Gerade die Finanzierung der 2021 eröffneten Gottardo Arena ist für die Einordnung zentral. Die Halle wird über die zur HCAP-Gruppe gehörende Valascia Immobiliare SA getragen, womit die langfristigen Infrastrukturverpflichtungen direkt in der konsolidierten Rechnung erscheinen. Viele andere National-League-Klubs spielen dagegen in Arenen, die Städten, Gemeinden oder externen Gesellschaften gehören. Gleichzeitig hat in Ambrì eine neue Phase begonnen. Seit Februar führt Davide Mottis als Präsident den neu aufgestellten Verwaltungsrat, am 1. Oktober übernimmt Ivan Fanconi die operative Führung als CEO. Parallel dazu hat die junge Mannschaft mit drei Siegen aus den ersten vier Meisterschaftsspielen sportlich für neuen Rückenwind gesorgt.

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Kloten empfängt Biel – beide Teams wollen ihre Negativserie stoppen

Der EHC Kloten und der EHC Biel treffen am Donnerstagabend um 20.00 Uhr in der SWISS Arena aufeinander. Beide Mannschaften sind seit zwei Partien ohne Sieg und wollen im Direktduell wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden. Kloten geht mit sechs Punkten aus vier Spielen in die Partie, Biel steht nach drei Einsätzen bei vier Zählern. Kloten startete mit einem 4:3 nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers und einem 5:2-Heimsieg gegen Lugano stark in die Saison. Danach folgten jedoch ein 3:4 nach Verlängerung in Ajoie und zuletzt die 1:4-Heimniederlage gegen den SC Bern. Damit kassierten die Flughafenstädter erstmals in dieser Spielzeit eine Niederlage ohne Punktgewinn. Biel wiederum gewann zum Auftakt 4:2 gegen Fribourg-Gottéron, musste danach aber zweimal als Verlierer vom Eis. Gegen die SCL Tigers setzte es ein 3:4 nach Penaltyschiessen, gegen Ambri-Piotta folgte am Dienstag ein 3:4 nach regulärer Spielzeit. Für beide Teams erhält das direkte Duell damit bereits früh in der Saison eine gewisse Bedeutung.

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SC Bern verlängert mit ewb bis 2030 – Nachwuchs neu dabei

Der SC Bern und Energie Wasser Bern setzen ihre langjährige Partnerschaft fort. Der regionale Energie- und Wasserversorger verlängert seinen Vertrag als Silbersponsor um drei Jahre bis 2030. Ab der Saison 2027/28 wird ewb neu auch auf den Trikots der Nachwuchsmannschaften von SCB Future präsent sein. Die am 22. September bekanntgegebene Vereinbarung führt eine Zusammenarbeit fort, die seit der Saison 2008/09 besteht. Beim National-League-Team und in der PostFinance Arena bleiben die bisherigen Werbepräsenzen erhalten. Die Erweiterung rückt auch die Berner Nachwuchsarbeit in den Blickpunkt. SCB Future betreut nach Angaben des Klubs rund 250 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen vier und 21 Jahren. Die Organisation begleitet damit sowohl den Einstieg ins Eishockey als auch die Ausbildung auf den höheren Juniorenstufen.

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Kurashev verpasst NHL-Camps – Schweizer wartet weiter auf neuen Vertrag

Philipp Kurashev steht wenige Tage vor dem Start der neuen NHL-Saison weiterhin ohne Vertrag da. Der 26-jährige Schweizer erhielt von den San Jose Sharks im Sommer kein Qualifying Offer und wurde dadurch zum Unrestricted Free Agent. Während die NHL-Klubs inzwischen ihre Vorbereitungsspiele bestreiten, besitzt Kurashev weiterhin keine feste Adresse in Nordamerika. Die Situation ist brisant: San Jose hat sein Trainingscamp längst eröffnet und bereits zwei Preseason-Spiele absolviert. Kurashev gehört nicht mehr zum Sharks-Kader und kam entsprechend auch beim 1:2 nach Penaltyschiessen gegen die Vegas Golden Knights in der Nacht auf Mittwoch nicht zum Einsatz. Der offizielle NHL-Free-Agent-Tracker führte ihn bei seiner letzten Aktualisierung weiterhin als verfügbaren Spieler. Kurashev hatte 2025/26 für San Jose in 43 NHL-Partien sieben Tore und 13 Assists erzielt. Seine 20 Skorerpunkte reichten jedoch nicht für eine Vertragsverlängerung. Sein Einjahresvertrag über 1,2 Millionen Dollar ist ausgelaufen, die Sharks verzichteten auf ein Qualifying Offer und gaben damit ihre exklusiven Rechte am Schweizer ab.

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Niederreiter liefert Assist – Jets verlieren Overtime-Krimi gegen Edmonton

Nino Niederreiter hat bei seinem ersten Vorbereitungseinsatz für die neue NHL-Saison sofort einen Skorerpunkt gesammelt. Der Schweizer Stürmer bereitete beim 1:2 nach Verlängerung der Winnipeg Jets gegen die Edmonton Oilers den einzigen Treffer seiner Mannschaft vor. Erst nach 1:26 Minuten in der Overtime entschied Viljami Marjala die Partie für Edmonton. Winnipeg geht nach 13:04 Minuten in Führung. Niederreiter bringt die Scheibe in Richtung Oilers-Tor, sein Versuch geht vorbei und prallt von der Bande direkt zu Alex Iafallo. Der Amerikaner reagiert schnell und bezwingt Devon Levi zum 1:0. Niederreiter erhält für die Aktion den Assist. Edmonton antwortet noch vor der ersten Pause. Verteidiger Atro Leppänen trifft nach 15:50 Minuten zum 1:1. Danach bleiben beide Mannschaften trotz mehrerer Möglichkeiten ohne weiteren Treffer, ehe Marjala in der Verlängerung einen Zwei-gegen-eins-Konter zum 2:1 verwertet.

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Josi liefert beim Comeback – Nashville dreht 0:2 gegen Tampa

Roman Josi hat bei seinem ersten Vorbereitungsspiel für die neue NHL-Saison sofort einen Skorerpunkt verbucht. Der Schweizer Captain der Nashville Predators bereitete beim 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen die Tampa Bay Lightning den Anschlusstreffer vor und stand 25:54 Minuten auf dem Eis. Nashville drehte dabei einen 0:2-Rückstand mit drei Toren in Serie. Lange deutete in der Bridgestone Arena wenig auf einen erfolgreichen Abend für Nashville hin. Jeffrey Viel brachte Tampa Bay im zweiten Drittel in Führung und erhöhte zu Beginn des Schlussabschnitts auf 2:0. Erst in der 54. Minute gelang Matthew Wood nach einem Schuss von Ryan Ufko der Anschlusstreffer – Josi erhielt für die Entstehung des Tores den zweiten Assist. Danach kippte die Partie vollständig. Wood traf gut vier Minuten später erneut und erzwang die Verlängerung. Dort benötigte Nashville nur 2:33 Minuten, ehe Felix Nilsson den Puck zum 3:2 über die Linie brachte. Für Josi war es nach seiner Pause beim ersten Vorbereitungsspiel der erste Ernstkampf der neuen Saison.

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