03. Oktober 2026

Sierre überrollt Thurgau mit 7:2

Der HC Sierre setzt seinen starken Saisonstart in der Swiss League fort und gewinnt auswärts beim HC Thurgau klar mit 7:2. Für die Walliser ist es bereits der fünfte Sieg im fünften Meisterschaftsspiel. Thurgau kassiert dagegen nach dem 2:6 in La Chaux-de-Fonds die nächste deutliche Niederlage. Sierre war schon vor der Partie das offensiv auffälligste Team der Liga. Nach dem 8:4 gegen La Chaux-de-Fonds, dem 3:2 nach Verlängerung gegen die GCK Lions, dem 8:2 in Arosa und dem 6:3 gegen Bellinzona folgt nun der nächste klare Erfolg. Damit haben die Walliser in ihren ersten fünf Saisonspielen bereits zum vierten Mal mindestens sechs Tore erzielt. Für Thurgau setzt sich die schwierige Phase fort. Die Ostschweizer hatten zuletzt in La Chaux-de-Fonds mit 2:6 verloren und mussten nun auch zuhause gegen Sierre sieben Gegentreffer hinnehmen. Besonders defensiv bleibt die Mannschaft damit unter Druck.

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Basel bezwingt Visp im Spitzenkampf mit 1:0

Der EHC Basel setzt seinen starken Lauf in der Swiss League fort und gewinnt das Spitzenspiel gegen den EHC Visp mit 1:0. In der St. Jakob-Arena reicht dem Leader ein einziger Treffer zum nächsten Erfolg, während die Walliser erstmals seit dem Saisonauftakt wieder ohne eigenen Torerfolg bleiben. Basel baut damit seine beeindruckende Siegesserie weiter aus. Die Partie war deutlich enger als viele der bisherigen Basler Auftritte. Visp hielt defensiv dagegen und liess dem offensivstarken Leader nur wenig Raum. Gleichzeitig gelang es den Gästen aber nicht, die Basler Defensive zu überwinden. Nach 60 Minuten stand deshalb der knappstmögliche Heimsieg für den Tabellenführer fest. Für Basel ist das 1:0 der sechste Meisterschaftssieg in Folge. Nach der Penaltyniederlage zum Saisonauftakt in Bellinzona hat die Mannschaft von Eric Himelfarb sämtliche folgenden Partien gewonnen. Visp verpasst dagegen die Gelegenheit, mit einem Auswärtserfolg näher an die Spitze heranzurücken.

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La Chaux-de-Fonds zerlegt Olten mit 6:2

Der EHC Olten wartet in der Swiss League weiter auf den ersten Heimsieg. Gegen den HC La Chaux-de-Fonds verlieren die Solothurner trotz einer 1:0-Führung mit 2:6. Ein schwaches Mitteldrittel bringt Olten auf die Verliererstrasse, während der HCC mit fünf verschiedenen Torschützen einen überzeugenden Auswärtssieg feiert. Joel Grossniklaus brachte Olten nach rund 15 Minuten verdient in Führung. Im zweiten Drittel drehte La Chaux-de-Fonds die Partie jedoch vollständig: Toms Andersons glich aus, Jason Akeson traf im Powerplay und nur 15 Sekunden später erhöhte Yanick Gil Antenen auf 3:1. Kurz vor der zweiten Pause stellte Riley Damiani sogar auf 4:1. Im Schlussdrittel brachte Stanislav Horansky Olten nochmals auf 2:4 heran. Wirklich spannend wurde es jedoch nicht mehr. Gilian Kohler traf ins leere Tor, ehe Emil Molin wenige Sekunden vor Schluss mit dem 6:2 den Endstand herstellte. Für Olten ist es bereits die dritte Heimniederlage im dritten Heimspiel dieser Saison.

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Bellinzona gewinnt bei den GCK Lions

Die GDT Bellinzona Snakes haben ihr Auswärtsspiel bei den GCK Lions in Küsnacht gewonnen und damit ihren starken Saisonstart in der Swiss League bestätigt. Für die Tessiner ist es bereits der vierte Sieg in den ersten sechs Meisterschaftsspielen. GCK verpasst dagegen nach den Erfolgen gegen Visp und Olten den dritten Sieg in Serie. Bellinzona reagiert damit überzeugend auf die 3:6-Niederlage beim HC Sierre. Vor der Partie hatten die Snakes acht Punkte aus fünf Spielen gesammelt und lagen auf Rang vier. Mit dem Erfolg in Küsnacht bauen sie ihre bemerkenswerte Ausbeute weiter aus und bestätigen, dass der gute Saisonstart kein Ausreisser war. Für GCK endet dagegen die kleine Erfolgsserie. Die Zürcher hatten zuletzt Visp mit 4:3 nach Verlängerung bezwungen und anschliessend beim EHC Olten einen spektakulären 7:5-Sieg gefeiert. Gegen Bellinzona gelingt es ihnen nun nicht, diesen Schwung in einen dritten Erfolg hintereinander umzuwandeln.

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Kostner verlässt Ambri nach zehn Jahren

Diego Kostner verlässt den HC Ambri-Piotta mit sofortiger Wirkung und setzt seine Karriere beim Milano Hockey Club fort. Damit endet für den 34-jährigen Center eine zehnjährige Ära in der Leventina deutlich früher als ursprünglich erwartet. Ambri begründet den Schritt mit seiner sportlichen Strategie, jüngeren Spielern mehr Raum und Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Kostner war im Sommer 2016 nach Ambri gekommen und absolvierte seither 432 National-League-Spiele für die Biancoblù. Dabei erzielte er 52 Tore und bereitete 77 weitere Treffer vor. In der laufenden Saison kam der Italiener allerdings nur noch dreimal zum Einsatz und blieb ohne Skorerpunkt. Dass Kostners Zeit in Ambri nach dieser Saison enden dürfte, hatte sich bereits abgezeichnet. Sein Vertrag lief ohnehin nur noch bis 2027. Nun erfolgt der Abschied aber bereits Anfang Oktober. Für Ambri bedeutet das, dass eine Position im Kader sofort frei wird und die geplante Verjüngung früher als erwartet konkret umgesetzt wird.

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Niederreiter bleibt ohne Punkt – Jets verspielen Sieg spät

Nino Niederreiter startet ohne Skorerpunkt in die neue NHL-Saison. Der Schweizer bleibt bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung der Winnipeg Jets gegen die Boston Bruins offensiv ohne Zähler. Besonders bitter für Winnipeg: Die Jets führen bis 98 Sekunden vor Schluss mit 3:2, ehe Boston ausgleicht und JJ Peterka die Partie in der Overtime entscheidet. Dylan DeMelo bringt Winnipeg nach 4:52 Minuten in Führung, Boston antwortet jedoch durch Hampus Lindholm und James Hagens. Kyle Connor gleicht zu Beginn des Mitteldrittels im Powerplay zum 2:2 aus, ehe Mario Ferraro nur acht Sekunden vor der zweiten Pause die Jets erneut in Führung schiesst. Lange sieht es danach nach einem erfolgreichen Saisonstart aus. Doch Boston rettet sich spät in die Verlängerung. Elias Lindholm lenkt 1:38 Minuten vor dem Ende einen Schuss von David Pastrnak zum 3:3 ins Tor. Nach 3:21 Minuten in der Overtime lanciert Pastrnak Peterka auf einen Breakaway. Der Deutsche bezwingt Stuart Skinner zwischen den Schonern und sichert den Bruins den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel.

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Suter trifft und legt auf – Traumstart für St. Louis

Pius Suter startet mit einem Tor und einem Assist in die neue NHL-Saison. Der Schweizer trägt beim 4:0-Auswärtssieg der St. Louis Blues gegen die Dallas Stars entscheidend zum gelungenen Auftakt bei. Suter bereitet zunächst das 2:0 vor und setzt kurz vor Schluss mit einem Treffer ins leere Tor den Schlusspunkt. St. Louis erwischte in Dallas einen nahezu perfekten Abend. Mason McTavish brachte die Blues bereits nach 1:34 Minuten in Führung, Dalibor Dvorsky erhöhte im zweiten Drittel auf 2:0. Bei diesem Treffer war Suter direkt beteiligt: Der Schweizer eroberte hinter dem gegnerischen Tor den Puck und leitete die Szene ein, die schliesslich über Philip Broberg zum Treffer führte. Im Schlussdrittel hielten die Blues den Druck der Stars aus. Goalie Joel Hofer blieb mit 25 Paraden ohne Gegentor. Jimmy Snuggerud traf 2:23 Minuten vor Schluss ins leere Tor zum 3:0, nur 15 Sekunden später folgte Suter. Nach einem langen Zuspiel von Hofer brachte der Zürcher den Puck ebenfalls im verwaisten Dallas-Tor unter und machte damit seinen persönlichen Zwei-Punkte-Abend perfekt.

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Lugano reagiert eindrücklich und schlägt die Lakers 5:2

Der HC Lugano meldet sich mit einem überzeugenden Auftritt zurück. Die Tessiner schlagen die Rapperswil-Jona Lakers in der Cornèr Arena mit 5:2 und feiern damit den dritten Saisonsieg. Olli Lycksell bringt Lugano früh in Führung, danach sorgen Lassi Thomson, Zach Sanford, Ramon Tanner und Jere Innala für die weiteren Treffer. Lugano erwischte den perfekten Start. Bereits nach 1:50 Minuten traf Olli Lycksell im Powerplay nach Vorarbeit von Luca Fazzini zum 1:0. Im Mitteldrittel erhöhten Lassi Thomson und Zach Sanford innerhalb von gut vier Minuten auf 3:0. Marlon Graf brachte die Lakers zwar wieder heran, doch Ramon Tanner stellte noch vor der zweiten Pause den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Im Schlussdrittel verkürzte Fabian Maier noch auf 4:2. Lugano liess sich davon aber nicht mehr aus dem Konzept bringen. Als Rapperswil in der Schlussphase den Torhüter vom Eis nahm, traf Jere Innala nach Vorarbeit von Nick Shore und Carl Dahlström zum 5:2 ins leere Tor und sorgte damit für den Schlusspunkt.

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Lausanne dreht 1:3-Rückstand und schlägt Biel 7:4

Der Lausanne HC gewinnt ein wildes National-League-Spiel gegen den EHC Biel-Bienne mit 7:4. Die Waadtländer lagen nach zwei schnellen Bieler Treffern zu Beginn des Mitteldrittels bereits 1:3 zurück, drehten die Partie aber noch vollständig. Nathan Vouardoux erzielte im Schlussdrittel in doppelter Überzahl den entscheidenden Treffer zum 5:4. Jason Fuchs brachte Lausanne bereits nach 2:15 Minuten in Führung, doch Mark Sever glich noch im ersten Drittel aus. Nach der Pause schienen die Gäste das Spiel an sich zu reissen: Cédric Aeschbach traf nach 21:04 Minuten zum 1:2, nur 26 Sekunden später erhöhte Jonah Neuenschwander auf 1:3. Lausanne reagierte mit einem Timeout – und fand danach zurück in die Partie. Ahti Oksanen verkürzte in der 28. Minute, Romain Loeffel stellte in der 35. Minute auf 3:3. Biel ging durch Victor Söderström im Powerplay nochmals 4:3 in Führung, doch nur 14 Sekunden später glich Oksanen mit seinem zweiten Treffer erneut aus. Von diesem Moment an kippte die Partie endgültig auf die Seite der Gastgeber.

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Kloten verliert erneut – Meister Fribourg dreht Partie

Der EHC Kloten steckt immer tiefer in der Krise. Trotz einer Führung durch Keanu Derungs verlieren die Zürcher zuhause mit 1:4 gegen Meister Fribourg-Gottéron und kassieren damit bereits die sechste Niederlage in Serie. Fribourg dreht die Partie im Schlussdrittel mit drei Treffern und klettert auf Rang drei der National League. Nach einem torlosen Startdrittel brachte Derungs Kloten in der 23. Minute mit 1:0 in Führung. Lange sah es danach so aus, als könnte das Team von Michael Liniger seinen Negativlauf stoppen. Simon Seiler glich für Gottéron jedoch in der 37. Minute aus und stellte noch vor der zweiten Pause auf 1:1. Im Schlussdrittel übernahm der Schweizer Meister endgültig das Kommando. Nathan Marchon traf in der 51. Minute zum 2:1 und sorgte später auch für den Schlusspunkt. Dazwischen erhöhte Christoph Bertschy in der 58. Minute auf 3:1. Marchons zweiter Treffer fiel kurz vor Schluss ins leere Klotener Tor.

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Davos dreht Partie gegen Ajoie – Zadina trifft in Unterzahl

Der HC Davos setzt seinen Aufwärtstrend fort und schlägt den HC Ajoie zuhause mit 3:1. Die Jurassier gehen durch Anttoni Honka in Führung, doch Calle Andersson gleicht im Mitteldrittel aus. Im Schlussabschnitt entscheidet Filip Zadina die Partie mit einem Shorthander, ehe Adam Tambellini den dritten Davoser Sieg in Serie absichert. Ajoie erwischte vor 4667 Zuschauern in der Davoser VAT Arena den besseren Start. Captain Anttoni Honka traf nach 11:16 Minuten zum 0:1, vorbereitet von Jerry Turkulainen und Kristian Tanus. Davos benötigte bis zur 26. Minute für die Antwort: Calle Andersson erzielte nach einem Zuspiel von Lars Steiner seinen ersten Saisontreffer und stellte auf 1:1. Die entscheidende Szene folgte im dritten Drittel ausgerechnet während einer Davoser Unterzahl. Sven Jung sass wegen Behinderung auf der Strafbank, als Filip Zadina nach 49:31 Minuten zum 2:1 traf. Ajoie fand danach keinen Weg mehr zurück. Adam Tambellini erhöhte in der 56. Minute nach Vorarbeit von Brendan Lemieux auf 3:1 und sorgte damit für die Entscheidung.

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Genf ringt Bern im Penaltyschiessen nieder

Der SC Bern verpasst die erhoffte Reaktion und verliert zuhause gegen Genève-Servette mit 2:3 nach Penaltyschiessen. Die Berner drehten einen 0:1-Rückstand zwischenzeitlich in eine 2:1-Führung, mussten im Schlussdrittel aber noch den Ausgleich hinnehmen. Im Shootout blieb der SCB ohne Treffer, während Jimmy Vesey für Genf den entscheidenden Versuch verwandelte. Tim Bozon brachte die stark dezimierten Genfer nach 21:22 Minuten in Führung. Dario Rohrbach glich in der 34. Minute aus, ehe Waltteri Merelä im Powerplay kurz vor der zweiten Pause das 2:1 für Bern erzielte. Doch Dave Sutter stellte nach 44:09 Minuten auf 2:2. Danach blieb die Partie bis zum Ende der Verlängerung offen. Der grosse Rückhalt der Gäste war Robert Mayer. Der Genfer Goalie wehrte 34 von 36 Berner Schüssen ab und kam damit auf eine Fangquote von 94,4 Prozent. Im Penaltyschiessen stoppte er sämtliche fünf Versuche des SCB. Für Bern ist es nach den Niederlagen gegen Ajoie und Fribourg-Gottéron bereits die dritte Niederlage in Serie, während Genève-Servette mit zwei Punkten im Gepäck abreist.

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