Die Dotti-Brüder bei Ambri: Von Fans kritisiert, von Trainern gebraucht
Isacco und Zaccheo Dotti gehören beim HC Ambri-Piotta seit Jahren zu den umstrittenen Spielern. Teile der Anhängerschaft kritisieren ihre Fehler im Spielaufbau, mangelndes Tempo und unnötige Strafen. Trotzdem vertrauen verschiedene Trainer auf die beiden Verteidiger. Eine genauere Analyse zeigt, weshalb sie immer wieder zum Einsatz kommen – und warum die Kritik durchaus berechtigt ist. Die Zahlen offenbaren erhebliche Unterschiede zwischen den Brüdern. Zaccheo absolvierte in der vergangenen Saison inklusive Playouts 54 Partien, Isacco lediglich 34. Unter Jussi Tapola spielen beide weiterhin eine Rolle, allerdings mit begrenzten und unterschiedlichen Aufgaben. In der laufenden Meisterschaft hat Isacco bisher sogar mehr Einsätze gesammelt. Gerade in Ambri, wo Leidenschaft und Einsatzbereitschaft traditionell einen hohen Stellenwert besitzen, sorgt dieser Gegensatz für Diskussionen. Die Frage lautet nicht nur, ob die Dottis gut genug für die National League sind. Entscheidend ist, was ihre Trainer in ihnen sehen und weshalb andere Verteidiger nicht dauerhaft an ihnen vorbeikommen.
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