03. November 2026

Damian Clara im Visier der National League – Europa-Klausel macht Wechsel möglich

Damian Clara gehört zu den spannendsten jungen Eishockeytorhütern Europas. Der 21-jährige italienische Nationalgoalie überzeugt derzeit bei den San Diego Gulls in der AHL und soll auch das Interesse mehrerer Schweizer National-League-Klubs geweckt haben. Mit einer Körpergrösse von 1,97 Metern, ausgezeichneten Reflexen und einer aktuellen Fangquote von 92,3 Prozent besitzt er das Potenzial, in der Schweiz zu einem absoluten Spitzentorhüter zu werden. Clara steht bei den Anaheim Ducks unter Vertrag und verfolgt weiterhin seinen Traum von der NHL. Eine Rückkehr nach Europa ist dennoch schon vor dem Vertragsende 2028 möglich. Sein NHL-Vertrag enthält eine Europa-Klausel, die ihm unter bestimmten Bedingungen einen Wechsel zurück auf den europäischen Kontinent ermöglicht. Damit könnte die National League bereits früher zu einer interessanten Alternative werden. Besonders reizvoll ist Claras Verbindung zur Schweiz. Der gebürtige Südtiroler spielte als Jugendlicher bereits bei einem Nachwuchsturnier für den HC Ambri-Piotta. Nach seinen starken Auftritten bei den Olympischen Spielen 2026 erklärte er zudem, dass ihn ein späteres Engagement in der Schweiz reizen würde. Derzeit konzentriert er sich auf seine Entwicklung in Nordamerika.

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Eishockey-WM 2027 in Gefahr – Fünf Nationen verweigern Spiele gegen Russland

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland gerät zunehmend unter Druck. Finnland, Schweden, Dänemark, Norwegen und Lettland haben angekündigt, nicht gegen Russland anzutreten. Auslöser ist das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS, das die Wiederzulassung russischer Nationalmannschaften verlangt. Auch wichtige Sponsoren ziehen Konsequenzen, während Gastgeber Deutschland sogar eine Rückgabe der Weltmeisterschaft in Betracht zieht. Am Dienstag, 3. November 2026, verschärfte sich die Situation erheblich. Nach Finnland bestätigten auch Schweden, Dänemark, Norwegen und Lettland ihre Weigerung, gegen Russland zu spielen. Die Verbände möchten an der WM teilnehmen, aber keine Begegnungen mit der russischen Auswahl bestreiten. Der tschechische Verbandspräsident Alois Hadamczik unterstützt ebenfalls ein gemeinsames Vorgehen mehrerer Nationen. Für die Schweizer Nationalmannschaft entsteht eine schwierige Ausgangslage. Swiss Ice Hockey wartet weiterhin auf die Beschlüsse des Weltverbands IIHF. Die Schweiz soll am 13. Mai 2027 in Gelsenkirchen gegen Deutschland das WM-Eröffnungsspiel bestreiten. In ihrer Vorrundengruppe stehen mit Finnland, Schweden und Lettland gleich drei Nationen, die sich gegen Spiele mit Russland ausgesprochen haben.

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Niederreiter vor ungewisser Zukunft – drei Schweizer Klubs beobachten die Lage

Nino Niederreiter steht bei den Winnipeg Jets vor einer schwierigen Phase seiner NHL-Karriere. Der 34-jährige Bündner musste zuletzt mehrfach auf der Tribüne Platz nehmen und wartet in dieser Saison noch auf seinen ersten Skorerpunkt. Wie swisshockey.ch in Erfahrung bringen konnte, beobachten Fribourg-Gottéron und Genève-Servette seine Situation aufmerksam. Auch eine Rückkehr zum HC Davos könnte plötzlich zum Thema werden. Der erfahrene Schweizer Nationalstürmer möchte sich weiterhin in Winnipeg durchsetzen. Doch seine Einsatzzeiten sind gesunken, und sein Platz in der Mannschaft ist nicht mehr selbstverständlich. In neun NHL-Partien blieb Niederreiter ohne Tor und Assist. Zuletzt musste er drei Spiele hintereinander zuschauen, bevor er gegen die Carolina Hurricanes wieder eingesetzt wurde. Hinzu kommt die sportliche Krise der Jets. Die Mannschaft hat neun Begegnungen in Folge verloren und steht in der Central Division nur auf Rang sieben. Sollte Niederreiter seine Situation nicht verbessern können, könnte ein Wechsel innerhalb der NHL zur nächsten Option werden. Falls auch diese Möglichkeit keine passende Perspektive bietet, rückt eine Rückkehr in die Schweiz näher.

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Eishockey-WM 2027: Kasachstan als Ersatz für Deutschland im Gespräch

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 könnte überraschend in Kasachstan stattfinden. Nachdem Deutschland wegen der vom Internationalen Sportgerichtshof CAS angeordneten Rückkehr Russlands einen Rückzug als Gastgeber in Betracht zieht, wird das zentralasiatische Land als mögliche Alternative gehandelt. Mit der Barys Arena in Astana und der Almaty Arena stünden zwei grosse Eishockeystadien zur Verfügung. Auch für die Schweizer Nationalmannschaft hätte ein Wechsel weitreichende Folgen. Auslöser der Diskussion ist das CAS-Urteil vom 30. Oktober 2026. Das Gericht verpflichtete den Weltverband IIHF, russische Nationalmannschaften wieder zu internationalen Wettbewerben zuzulassen. Der Deutsche Eishockey-Bund lehnt eine Teilnahme Russlands weiterhin ab. DEB-Vorstandschef Frank H. Lutz erklärte deshalb, dass sogar eine Rückgabe der Weltmeisterschaft geprüft werden müsse. Kasachstan rückt nun als denkbarer Ersatzgastgeber in den Fokus. Das Land hatte sich bereits um die Austragung der WM 2027 beworben und verfügt über moderne Hallen sowie Erfahrung mit internationalen Eishockeyveranstaltungen. Für die Schweiz steht besonders viel auf dem Spiel: Die Mannschaft soll am 13. Mai 2027 in Gelsenkirchen gegen Deutschland das Eröffnungsspiel vor mehr als 60'000 Zuschauern bestreiten.

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Théo Rochette nicht mehr im Griffins-Kader – Rückkehr nach Lausanne?

Steht Théo Rochette vor einer überraschenden Rückkehr zum Lausanne HC? Der 24-jährige Schweizer Nationalstürmer hat die Grand Rapids Griffins aus persönlichen Gründen verlassen. Auf der aktuellen Kaderansicht der offiziellen Vereinswebsite fehlt zudem sein Name. Die Entwicklung wirft Fragen über die Zukunft des Centers in Nordamerika auf. Besonders interessant: Rochette steht beim Lausanne HC weiterhin bis 2031 unter Vertrag. Am Montag, 2. November 2026, bestätigten die Grand Rapids Griffins die Auszeit ihres Schweizer Stürmers. Die Organisation machte keine weiteren Angaben und nannte keinen Zeitpunkt für seine Rückkehr. Bei einer Kontrolle der offiziellen Kaderseite am Dienstagmorgen war Rochette unter den aufgeführten Angreifern nicht mehr zu finden. Für den Lausanne HC könnte diese Entwicklung Bedeutung bekommen. Rochette gehörte in der vergangenen Saison mit 22 Toren und 21 Assists zu den produktivsten Schweizer Stürmern der National League. Nach dem Gewinn der WM-Silbermedaille unterschrieb er im Juni einen Einjahresvertrag bei den Detroit Red Wings. Nun ist seine weitere sportliche Planung offen.

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Eishockey-WM 2026 bringt der Schweiz 146 Millionen Franken Wertschöpfung

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in Zürich und Freiburg war auch wirtschaftlich ein aussergewöhnlicher Erfolg. Zwei neue Studien beziffern die gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung auf 146 Millionen Franken und den ausgelösten Umsatz auf 353 Millionen Franken. Allein die Zuschauer gaben rund um den Grossanlass 186,7 Millionen Franken aus. Damit gehört die Heim-WM zu den wirtschaftlich bedeutendsten Sportveranstaltungen der Schweizer Geschichte. Die vom 15. bis 31. Mai 2026 ausgetragene Weltmeisterschaft lockte rund 467'000 Spielbesuche in die Swiss Life Arena in Zürich und die BCF Arena in Freiburg. Insgesamt standen 64 Partien auf dem Programm. Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) untersuchte im Auftrag von Ticketcorner die Ausgaben des Publikums, während das Beratungsunternehmen EBP für das Organisationskomitee die volkswirtschaftlichen Auswirkungen berechnete. Besonders stark profitierten die beiden Austragungskantone: Zürich verzeichnete eine Bruttowertschöpfung von 66,2 Millionen Franken, Freiburg von 26,6 Millionen Franken. Auch Hotellerie, Gastronomie, Verkehr, Handel und zahlreiche Dienstleistungsunternehmen gehörten zu den Gewinnern. Die im November veröffentlichten Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung internationaler Sportgrossanlässe für die Schweizer Wirtschaft.

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