04. November 2026

SCL Tigers holen Loris Wey leihweise vom EV Zug

Die SCL Tigers verstärken ihren Angriff mit einem jungen Schweizer Spieler. Loris Wey wechselt leihweise vom EV Zug nach Langnau. Der 20-jährige Stürmer erhält damit die Möglichkeit, sich in einem neuen Umfeld auf National-League-Niveau weiterzuentwickeln. Für die Emmentaler bedeutet die Verpflichtung zusätzliche personelle Möglichkeiten in einer Phase mit mehreren verletzten Spielern. Wey stammt aus Cham und durchlief seine Ausbildung unter anderem beim EHC Seewen sowie in der Nachwuchsorganisation des EV Zug. Der Rechtsschütze gehört zum erweiterten Kader der Zuger National-League-Mannschaft und sammelte bereits Erfahrungen im Schweizer Nachwuchs-Nationalteam. Sein Vertrag beim EVZ läuft bis Ende Saison 2026/27. Für Langnau kommt die Verstärkung zu einem günstigen Zeitpunkt. Trainer Thierry Paterlini musste zuletzt auf mehrere Spieler verzichten, darunter Joel Salzgeber und Oskars Lapinskis. Nach der 2:3-Auswärtsniederlage gegen Zug steht für die Tigers am 13. November das nächste Meisterschaftsspiel beim HC Lugano an.

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IIHF bleibt hart: Russlands Rückkehr sorgt für WM-Chaos

Der Internationale Eishockeyverband IIHF stellt sich weiterhin gegen die Rückkehr russischer Nationalmannschaften. Am Mittwoch, 4. November 2026, bekräftigte der Weltverband nach einer Sitzung seines Councils die Kritik am Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS. Die praktische Umsetzung sorgt für erhebliche Schwierigkeiten. Neue Entscheidungen sollen in den kommenden Tagen folgen. Der CAS hatte am 30. Oktober entschieden, dass Russland wieder an fünf IIHF-Weltmeisterschaften teilnehmen darf. Der Weltverband hält die sofortige Wiederzulassung wegen Sicherheitsrisiken, Visaauflagen, organisatorischer Probleme und bereits festgelegter Turnierformate für schwierig. Besonders die Männer-WM 2027 in Deutschland steht im Mittelpunkt des Konflikts. Die Schweiz ist unmittelbar betroffen. Ihre Nationalmannschaft soll am 13. Mai 2027 gegen Gastgeber Deutschland das WM-Eröffnungsspiel bestreiten. Swiss Ice Hockey wartet die nächsten Entscheidungen des Weltverbands ab. Änderungen am Teilnehmerfeld könnten auch den Schweizer Spielplan beeinflussen.

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Ivars Punnenovs verlängert bei den Lakers bis 2028

Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben eine wichtige Personalentscheidung auf der Torhüterposition getroffen. Ivars Punnenovs verlängert seinen Vertrag vorzeitig bis Ende der Saison 2027/28. Zusätzlich vereinbaren die St. Galler mit dem 32-jährigen lettischen Nationaltorhüter eine Option für eine weitere Spielzeit. Damit bleibt das bewährte Torhüterduo mit Melvin Nyffeler auch über die laufende Saison hinaus bestehen. Punnenovs spielt seit Ende Januar 2024 wieder für die Lakers und hat seit seiner Rückkehr 97 Partien bestritten. Der erfahrene Schlussmann verfügt über eine Schweizer Spielerlizenz und gehört seit vielen Jahren zu den etablierten Torhütern der National League. Insgesamt absolvierte er in 14 Jahren 360 Spiele in der höchsten Schweizer Liga. Sportchef Claudio Cadonau schätzt besonders die Beständigkeit und die Persönlichkeit des Letten. Punnenovs gilt als ruhiger Rückhalt, der innerhalb der Mannschaft eine wichtige Rolle übernimmt. Der Goalie steht diese Woche mit der lettischen Nationalmannschaft im Einsatz und kann seine Zukunft in Rapperswil-Jona bereits vor Ablauf seines bisherigen Vertrags regeln.

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Brendan Lemieux für drei Spiele gesperrt – HC Davos verliert wichtigen Stürmer

Der HC Davos muss drei Meisterschaftsspiele auf Brendan Lemieux verzichten. Der 30-jährige kanadisch-amerikanische Stürmer wird nach seinem Check von hinten gegen Nico Dünner von den SC Rapperswil-Jona Lakers gesperrt. Die Szene ereignete sich am 30. Oktober 2026 in der Schlussphase einer dramatischen National-League-Partie. Für die Bündner bedeutet die Sanktion den vorübergehenden Ausfall eines körperlich starken Offensivspielers. Lemieux traf Lakers-Captain Dünner bei 58:44 Minuten von hinten und beförderte ihn gegen die Bande. Die Schiedsrichter verhängten eine Fünfminutenstrafe sowie eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Am folgenden Tag eröffneten die Disziplinarinstanzen ein ordentliches Verfahren und sperrten den Davoser vorsorglich für eine Begegnung. Nun beträgt das Strafmass drei Spiele. Besonders bemerkenswert ist die Vorgeschichte: Nur eine Woche zuvor war Lemieux selbst Opfer eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich geworden. SCB-Stürmer Marc Marchon erhielt dafür ebenfalls drei Spielsperren. Der erneute Ausfall trifft den HC Davos in einer Phase, in der mehrere verletzte Spieler fehlen.

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JJ Moser mit erstem Saisonassist – Tampa Bay schlägt Detroit 4:2

JJ Moser hat seinen ersten Skorerpunkt der NHL-Saison 2026/27 erzielt. Der 26-jährige Schweizer Verteidiger bereitet beim 4:2-Heimsieg der Tampa Bay Lightning gegen die Detroit Red Wings das wichtige 3:0 durch Anthony Cirelli vor. Für Tampa ist es bereits der siebte Heimsieg in Folge – ein neuer Vereinsrekord zum Saisonstart. In der Nacht auf Mittwoch, 4. November 2026, legt Tampa Bay mit zwei Toren von Brayden Point im ersten Drittel den Grundstein zum Sieg. Moser leitet im zweiten Abschnitt trotz eines Stolperers einen sehenswerten Angriff ein, den Cirelli erfolgreich abschliesst. Detroit verkürzt anschliessend durch Lucas Raymond und J.T. Compher auf 2:3, ehe Ryan McDonagh eine Sekunde vor Schluss ins leere Tor trifft. Der Bieler Moser kommt auf 13:58 Minuten Eiszeit, drei Checks und eine ausgeglichene Plus-Minus-Bilanz. Mit neun Siegen aus 14 Spielen gehören die Lightning weiterhin zu den erfolgreichsten Mannschaften ihrer Conference. Besonders beeindruckend bleibt die makellose Heimbilanz mit sieben Siegen aus sieben Begegnungen.

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Nico Hischier bremst McDavid – Devils bezwingen Edmonton 4:3

Nico Hischier übernimmt beim 4:3-Heimsieg der New Jersey Devils gegen die Edmonton Oilers eine Schlüsselrolle. Der Schweizer Captain bereitet einen Treffer von Jack Hughes vor und überzeugt vor allem mit seiner Defensivarbeit gegen Connor McDavid. Der kanadische Superstar kommt nur zu einem Torschuss. Den entscheidenden Treffer im Penaltyschiessen erzielt Arseny Gritsyuk. In der Nacht auf Mittwoch, 4. November 2026, liefern sich die beiden NHL-Teams im Prudential Center von Newark ein intensives Duell. Edmonton geht durch Evan Bouchard in Führung, ehe Connor Brown und zweimal Jack Hughes die Partie drehen. Ryan Nugent-Hopkins und Leon Draisaitl gleichen für die Oilers aus. Nach einer torlosen Verlängerung setzen sich die Devils im Penaltyschiessen durch. Hischier steht während 18:09 Minuten auf dem Eis und gewinnt elf seiner 19 Bullys. Auch seine Schweizer Teamkollegen tragen zum Erfolg bei: Timo Meier erhält 20:32 Minuten Eiszeit, Jonas Siegenthaler absolviert 20:30 Minuten. Für New Jersey ist es der sechste Sieg in den letzten sieben Partien.

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Pius Suter trifft für St. Louis – Rangers gewinnen 3:1

Pius Suter erzielt sein viertes Saisontor in der NHL. Der 30-jährige Zürcher trifft bei der 1:3-Auswärtsniederlage der St. Louis Blues gegen die New York Rangers 59 Sekunden vor Schluss. Trotz des späten Treffers kann der Schweizer die Niederlage nicht verhindern. Für Suter ist es nach seinem Assist gegen Detroit der zweite Skorerpunkt innerhalb von zwei Spielen. Die Rangers gehen im Madison Square Garden durch Adam Fox im zweiten Drittel in Führung. Oliver Bjorkstrand erhöht im Schlussabschnitt auf 2:0, ehe Eeli Tolvanen mit einem Treffer ins leere Tor für die Vorentscheidung sorgt. Suter erzielt in der 60. Minute den einzigen Treffer der Gäste. St. Louis bringt insgesamt 33 Schüsse auf das gegnerische Tor, scheitert jedoch immer wieder an Rangers-Goalie Dylan Garand. Der Schlussmann pariert 32 Versuche. Für die Blues endet nach zwei Siegen eine kleine Erfolgsserie. Suter steht nach 15 Meisterschaftsspielen bei vier Toren und vier Assists.

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Kanada verbietet Russland die Teilnahme an der Junioren-WM 2027

Kanada stellt sich gegen die Rückkehr Russlands zum internationalen Eishockey. Premierminister Mark Carney hat am Dienstag, 3. November 2026, erklärt, dass russische und belarussische Nationalmannschaften bei der kommenden U20-Weltmeisterschaft in Kanada nicht antreten dürfen. Damit verschärft sich der Konflikt nach dem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS erheblich. Die Junioren-Weltmeisterschaft findet vom 26. Dezember 2026 bis zum 5. Januar 2027 in Edmonton und Red Deer statt. Russland strebt nach dem CAS-Urteil vom 30. Oktober eine Rückkehr zu den Wettbewerben des Weltverbands IIHF an. Die kanadische Regierung stellt sich diesem Vorhaben entgegen. Carney begründete seinen Entscheid mit dem anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Schweizer U20-Nationalmannschaft ist unmittelbar betroffen. Sie bestreitet ihr erstes Gruppenspiel am 26. Dezember gegen Gastgeber Kanada in Edmonton. Auch Tschechien, Lettland und Norwegen gehören zur Schweizer Gruppe. Während mehrere europäische Verbände Begegnungen mit Russland verweigern, geht Kanada mit der angekündigten Nichtzulassung auf seinem Staatsgebiet einen entscheidenden Schritt weiter.

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Roman Josi glänzt mit Tor und Assist – Nashville bezwingt Carolina 4:1

Roman Josi führt die Nashville Predators in der NHL zu einem wichtigen Heimsieg. Der Schweizer Captain erzielt beim 4:1 gegen die Carolina Hurricanes sein zweites Saisontor und bereitet einen weiteren Treffer vor. Der 36-jährige Berner überzeugt mit 24:30 Minuten Eiszeit und wird zum zweitbesten Spieler der Partie gewählt. Nashville bezwingt damit den amtierenden Stanley-Cup-Sieger. In der Nacht auf Mittwoch, 4. November 2026, zeigt Nashville vor heimischem Publikum eine starke Mannschaftsleistung. Nick Perbix bringt die Predators im ersten Drittel in Führung. Josi erhöht nach einem Zuspiel von Filip Forsberg auf 2:0. Carolina verkürzt zwischenzeitlich durch Jackson Blake, ehe Adam Edstrom und Ross Colton den Heimsieg sicherstellen. Für Nashville ist es der zweite Sieg hintereinander und der sechste Erfolg in 15 Meisterschaftsspielen. Josi steht nach dieser Partie bei zwei Toren und 15 Assists aus 15 Einsätzen. Besonders bemerkenswert ist der Erfolg gegen ein Carolina-Team, das zuvor vier Spiele in Folge gewonnen hatte.

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